Probleme und Sorgen nach einer OhrenOP

Grundsätzliches:

 

Kein ästhetischer Eingriff führt zur einer 100% Zufriedenheit!

Es gibt immer etwas, dass man als Patient, als Patientin als optimierungswürdig empfindet. Die Ursachen hierfür sind vielfältig. Ein Hauptgrund ist die Tatsache, dass man stets nach einem solchen Eingriff noch kritischer mit dem eigenen Äußeren umgeht. Häufig sagen Freunde und Verwandte, es sähe doch bestens aus! Man selbst hätte jedoch gerne die ein oder andere Stelle noch optimaler.

Ein anderer wesentlicher Grund ist die Natur. Selbst wenn während des Eingriffs alles optimal ist, kann die Heilungsphase und die damit verbundenen Prozesse im Gewebe enormen Einfluss auf das optische Ergebnis nehmen. Im Heilungsprozess Einfluss auf diese Entwicklung zu nehmen ist nahezu unmöglich.

 

Somit ist eine gewisse "Bescheidenheit" in der Erwartung an das Ergebnis die Grundvoraussetzung für Zufriedenheit nach der Operation.

 

Bei der Operation der Ohren kommt als besonderes Problem hinzu, dass man hier gleich zwei Stellen des Körpers hat, die nach der OP bestenfalls vollkommen symmetrisch aussehen.

Das Problem: Es gibt in der Natur keine Symmetrie!

 

Somit werden die Ohren -zumindest im Detail- immer unterschiedlich aussehen. Das ist jedoch bei allen Menschen so, ob operiert oder nicht.

 

 

In der Heilungsphase:

 

Der Verband sollte 10 Tage getragen werden.

 

Innerhalb der ersten 2 Wochen sind die Ohrmuscheln etwas geschwollen und können je nach OP-Typ auch blau sein.

 

Sportarten, die das Ohr betreffen könnten, sollten für mindestens 4 Wochen gemieden werden.

 

Erst nach ca. 3 Monaten sind die Wunden derart verheilt, dass die Ohren nahezu so belastbar sind, wie von der Natur vorgesehen.